In dieser von der 13 geprägten Folge geht es um Kommunikation im weiteren Sinn und Rhetorik im etwas engeren.
Ryk und der hoeckele sind beide etwas müde und streitlustig, es geht also ein wenig hoch her
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- http://de.wikipedia.org/wiki/Analogie_(Sprachwissenschaft)
- http://de.wikipedia.org/wiki/Redundanz_(Kommunikationstheorie)
- http://de.wikipedia.org/wiki/Latinum#Studienvoraussetzung_Latinum
- http://de.wikipedia.org/wiki/De_bello_Gallico
- http://de.wikipedia.org/wiki/Iliade
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Aaaalso: Natürlich spricht man nicht mit vollem Mund. Und man schmatzt auch nicht ins Mikrofon. Schon gar nicht will der Zuhörer Schlürf- und Bäuerchen-Geräusche hören. Jedenfalls nicht dann, wenn diese Geräusche ein Beleg dafür sind, dass sich ein Podcaster ganz schlicht “ernährt”.
Nur: Bei manchen Podcasts gehört eben genau das zum Konzept. Die zwei von NSFW bekommen eben nun einmal Lebensmittel zugeschickt. Und es ist Teil ihres Programms, diese auszupacken und live zu schnabulieren. Da ist es dann absolut ok, wenn mit vollen Schokoladenbacken ekstatische Grunzlaute produziert werden. Das ist die Atmo für etwas, was ich in diesem Moment als Zuhörer nicht sehen kann: Die beiden *probieren* etwas. Anderes Beispiel: Ein Wein-Podcast. Wenn ich da nicht *höre*, dass die Macher das Glas erheben und den Wein schlürfen, dann fehlt da was.
Ganz sicher *nicht* hören will ich solche Geräusche in allen Podcasts, in denen sie thematisch nichts verloren haben. Aber in den genannten Fällen? Ja logisch. Es geht gar nicht anders.
[...] in einer ein bis zweistündigen auditiven Podcastfolge, dem Zuhörer ein Thema (zuletzt “Kommunikation“), wobei dies untermalt mit vielen Lachern und interessanten Geschichten [...]
[...] PR015 – Kommunikation [...]
Starke Zustimmung für Ryk.
“Keine Essgeräusche zu machen hat was mit Anstand zu tun”… LOL, als ob ich Anstand von NSFW oder ähnlichen Programmen erwarten würde. Bei einer faktenorientierten Sendung wie CRE würde mich so etwas ebenfalls stören, aber bei Unterhaltungsprogrammen gehen Essgeräusche absolut in Ordnung und gehören wie oben schon geschrieben mit zum Konzept.
Gerade wenn Tim als kompletter Audioqualitäts-Nerd einmal alle Konventionen des “guten Geschmacks” ignoriert und Holgi ins Mikro schmatzen lässt, trifft das exakt den gewünschten Ton der Sendung. Und wenn es halt 10 von 5000 Leuten gibt, die jedes Mal deswegen rumheulen, dürfen die sich gerne einen anderen Podcast aussuchen.
Dass dies für Anfänger nicht die richtige Strategie sein mag, stimmt natürlich. Aber gerade von Unterhaltungspodcasts erwarte ich Lebendigkeit, Persönlichkeit und keine sterile Broadcasting-Mikrofondisziplin.